AKADEMIE FÜR SCHUTZ, SICHERHEIT & KRIMINALISTIK

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Modulinhalte "Kriminal- & Rechtspsychologie-Grundlagen"

Referentin:  Dr. Sigrun Roßmanith


Genetik und Prägung 

  • Ist der Mensch der geborene Verbrecher?
  • Kriminalitätstheorien: Anlage-Umwelt
  • Risikomodelle für dissoziales Verhalten
            Risikofaktoren
            Schutzfaktoren

Persönlichkeit 

  • Wie werden wir zu denjenigen, die wir sind
  • Persönlichkeitstheorien
  • Körpersprache
  • Persönlichkeitsspezifische Merkmale
  • Wie werden wir zu Tätern und Täterinnen
  • Polarität von Gut und Böse: Hat jeder seinen Abgrund in sich?

Kommunikation

  • Sender und Empfänger von Botschaften 
  • Relativer Wert von Zeugenangaben 
  • Der kleinste gemeinsame Nenner in der Kommunikation
  • Sich ein Bild machen
  • Die Sinneswahrnehmung, Individuelle Schwerpunkte beachten 
  • Die Spiegelneuronen: empathische „Sinneszellen“ im Gehirn

Umgang mit Menschen

  • Die unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung
  • Stellenwert der Empathie 
  • Sich einstimmen lernen
  • Menschen und ihr Verhalten „lesen“? 
  • Umgang in speziellen Situationen: Ertappen, Festnahme, Eingreifen, Intervention, Verhaftung, etc...

Straftaten

  • Jugenddelinquenz
  • Eigentumsdelinquenz
  • Suchtmitteldelinquenz
  • Gewaltstraftaten und Affekte
  • Sexualstraftaten
  • Beziehungstaten
  • Alterskriminalität

Täter/-innen

  • Diebe, Betrüger, Räuber
  • Cybertäter und Internettäter
  • Gewalttäter
  • (Pseudeo)politisch motivierte Straftäter: z.B. Islamisten
  • Sexualstraftäter 
  • Frauen als Täterinnen
    • Gibt es typisch „weibliche Delikte“
    • Ein Blick ins Verborgene: Hohe Dunkelziffer bei Gewalt- und Sexualstraftäterinnen

Sachverständige bei Gericht

  • Die Rolle der Sachverständigen als „fachkundige Helfer“
  • Zurechnungsunfähigkeit 
  • Beeinträchtigung durch Suchtmittel 
  • Einsichtsfähigkeit und erkenntnisgemäße Handlungsfähigkeit
  • Rückfall- und Gefährlichkeitsprognose
  • Maßnahmenunterbringung bei höhergradiger Abnormität
  • Vernehmungs- und Verhandlungsfähigkeit, Strafvollzugstauglichkeit

Opfer

  • Psychologische Aspekte
  • Folgen von Opfererfahrung, medizinische und soziale Folgen
  • Wiederholungserfahrungen
  • Umgang bei Anzeigen
    • Notwendigkeit der exakten Informationsgewinnung vs. -gefahr der Retraumatisierung,
    • Gegenüberstellungen bei Täteridentifizierung
  • Schilderung von Sachverhalten: Einfluss- und Störfaktoren
  • Wie wirklich ist die Wirklichkeit: Subjektive Sicherheit
  • Beurteilungskriterien von Aussagen